digitale Magazin, iPad magazine, eBook

Die Erfindung des modernen Buchdrucks mit beweglichen Lettern um 1450 brachte eine radikale Veränderung und gleichzeitig eine der wichtigsten Kulturtechniken der Menschheit mit sich. Mit der sich rasant verändernden Möglichkeit des Digitalen Lesen stehen wir vor einer erneuter, zukunftsweisender Veränderung. Die Art, wie wir lesen wird immer mehr von unseren technischen Möglichkeiten beeinflusst. Und auf diesem Gebiet leistet WILDFIRE™ Pionierarbeit.

Die Frage liest sich in letzter Zeit immer öfter in den Medien: Werden wir das Lesen verlernen? Auch die Antworten scheinen eindeutig auszufallen: Es besteht kein Grund zur Sorge! Um einen Artikel aus der Printausgabe Nr. 50 / vom 08.12.2014 des SPIEGEL zu zitieren: “Möglicherweise verlernen wir das Schreiben, ja. Es ist davon auszugehen, dass viele Menschen heute schon das Schreiben per Hand praktisch verloren haben, wir verlernen aber nicht das Lesen. Weil auch künftig lesen können muss, wer an der Welt teilhaben will. Verändern wird sich das Lesen!” Die Art, wie wir die Welt kennen lernen und Informationen erhalten hat sich seit dem Mittelalter wesentlich verändert. Lag die Informationsvermittlung ursprünglich bei persönlichen Erfahrungen und der oralen Wiedergabe von Informationen, so hat sich dies bis zum 20. Jahrhundert durch die Möglichkeit des Lesens erweitert. Eine wesentliche Veränderung kam im 21. Jahrhundert durch das Internet hinzu. Nicht unerwähnt soll hier die Einführung von Hypertexten bleiben. Hypertexte erscheinen am Monitor als sogenannte “primary Texte”, dahinter verbirgt sich jedoch eine “zentrale Narrative” – ein komplexes Netz aus Texten und Textbausteinen. Im Hypertext erscheinen Texte und Wörter in unterschiedlichen Farben, und führen die User durch die Möglichkeit des Anklickens (Verlinkungen) zu weiterführenden und themenvertiefenden Texten.

Der “primary Text” ist also in erster Linie der Schlüssel zu einer Welt unendlicher Information. Der User entscheidet auf welchem thematischen Informationspfad er sich auf den weiteren Weg begeben möchte. Wenn die Hypertexte mit weiteren Contents, wie z.B.: Bildergalerien und Audiodateien angereichert werden, spricht man von Hypermedia. Die Digitalisierung macht es möglich, dass traditionelle Kanäle und Medien in internettaugliche Dateien umgewandelt werden können. Laut Studien zu Digitalen Publikationen ist eines der wesentlichen Ziele und Ergebnisse die hohe Erreichbarkeit der Zielgruppen. Hieß es lange Zeit: “Wissen ist Macht!” – so heißt es in der Zeit der Neuen Medien: “Das Verbreiten von Wissen ist Macht!” Groß unterschieden wird in der Art des Lesens zwischen Printmedien und Digitalen Publikationen. Laut Studien handelt es sich beim Lesen im Internet weniger um ein “Lesen”, sondern vielmehr um ein “Scannen”. Umso wichtiger ist es daher die Seiten User-freundlich, performant, angereichert mit Audio- und Videodateien, sowie interaktiven Inhalten und Animationen gestalten zu können. Die vereinfachte Suchmöglichkeit und ständige Erweiterbarkeit von Inhalten ist ein weiterer Plus im Gegensatz zu Printmedien – und anders als traditionelle Schriften und Bücher, sind die Seiten hier stets farbenfroh.