Bedienung und Navigation digitaler Magazine und Publikationen

Jedes Endgerät bringt gewisse Eigenheiten bei der Steuerung mit sich. So ist man auf Desktop Rechnern gewohnt zusätzliche Informationen bzw. Hinweise über eine Roll-Over Funktion angezeigt bekommen zu lassen. Auf Tablets ist man es gewohnt den Inhalt zu “swipen” (links/rechts Swipe) – Querformate Anwendung ist hier in der Regel eher üblich. Auf Smartphones ist man es gewohnt Inhalte nach Möglichkeit nur mit einem Finger zu bedienen, Content wird eher im Hochformat betrachtet. Gewöhnlich wird hier viel gescrollt (Endless-Scroll). All dieses “angelernte” Nutzerverhalten passt sich idealerweise dem Verhalten des Users an – nicht umgekehrt.

Vor allem native Apps haben den Vorteil, dass die Programmierung ideal auf das Endgerät abgestimmt wurde. Da die Anwendung auf das Endgerät geladen wurde, müssen Inhalte nicht nachgeladen werden, und der Programmcode wird direkt auf dem Device ausgeführt. Das bringt natürlich einen gewissen Performance-Vorteil mit sich.

HTML5 Web-Apps wurden lange für ihre schlechte Performance gegenüber nativen Apps kritisiert. Hier unterscheidet sich der “Spreu vom Weizen”; “Schlecht” programmierte HTML5 Magazine fühlen sich “ruckelig” an, führen zu längeren Wartezeiten.

Bei einem gut entwickelten und durchdachten HTML5 Magazin wird der Content durch intelligente Lademechanismen geladen, sodass der User nie das Gefühl bekommt warten zu müssen. Darüber hinaus wird die Navigation devicespezifisch umgesetzt – es wird immer nur jener Programm-Code geladen und ausgeführt, der für die Steuerung unbedingt notwendig ist. Weitere Optimierungsmaßnahmen für digitale Magazine sind die Zusammenlegung von Ressourcen, oder auch der Einsatz eines Content Delivery Networks (CDN).